Aluminum Bike Phone Holder – short Test

I recently bought Banggood: GUB G-86 CNC Aluminum Alloy Bicycle Bike Phone Holder Handbar…. (Or see below for Amazon). I had 3 rides since I mounted it on my cross bike, and my opinion till now is, that it is the best phone holder, which I ever had. Had a few problems by mounting it on my handle bar, but fixed that after 3 tries (see photo). I own a iPhone 6, having placed it in a case. The claws (don’t forget to use adhesive patches) hold it perfect, and it takes really just a part of the time to fix it than with the other holders before. – I recommend it

 

Alexa, erzähl einen Witz. 10 Wochen mit Amazon Echo

Ein kleines persönliches Review.

 

Wahrscheinlich bin ich zu guter Kunde bei Amazon, auf jeden Fall erhielt ich im November die Einladung jeweils ein Amazon Echo und ein Amazon Echo Dot zu erwerben. Trotz gewisser Bedenken habe ich einen Ruf als Gadgetexperte zu verteidigen und musste deshalb bestellen. Hier ein paar persönliche Erfahrungswerte, bezogen auf den Echo, zum Dot am Schluß noch eine Anmerkung.

Ohne viel Plastik verpackt, erwartet einen ein schwarzer wertiger Zylinder mit 8 cm Durchmesser und 24 cm Höhe. Das Format ist gut gewählt, durch die geringe Grundfläche findet sich überall ein Plätzchen. Zumindest bei mir ist es jetzt so dass “Alexa” öfters umzieht. Als Bedienelemente gibt es lediglich 2 Knöpfe und der obere Rand funktioniert gleichzeitig als Lautstärkeregler. Einer der Knöpfe schaltet das Micro ab, also Alexa aus. Der andere ist Trigger, was eigentlich das Wort “Alexa” sein sollte, also zwingt es das Teil zum Zuhören. Der Lautstärkeregler fühlt sich gut an und zeigt mittels der blau umlaufenden LED-Bandes oben seine Funktion an. Wofür den Lautstärkeregler? Braucht man wenn bei der Alexakinderparty (nur eine Episode aus der Party) die Gäste übermütig sich zu einem “Alexa, Lautstärke 10” verleitet haben, um schnell wieder runter zu kommen. Nun aber kurz zum LED Band. Es läuft um den oberen Rand, kann “laufen” und die Farbe zwischen einem satten Blau und Türkis wechseln. Wirklich it’s magic: Saugeil gemacht. (Video schau’n).

Was kann sie jetzt aber nun, die Alexa? Habt Ihr gemerkt, es ist nicht mehr der/das “Amazon Echo”, es ist die “Alexa”. Die reine Tonkennung, also das was sie mit ihren 7 Mikrophonen aufschnappt, auch wenn sie selber Musik abspielt, funktioniert sehr gut. Sie muss halt damit leben aus Unkenntnis oft angebrüllt zu werden. Die Kinder erkennt sie schwerer, aber mittlerweile haben’s auch die Kinder raus, dass man ein wenig anders sprechen muss. Hier auch mal zwischendurch der Tipp dazu: Es funktioniert am besten wenn man seinen “Befehl” durchgängig gibt, also “Alexa, Musik Radio SWR3”. Die meisten warten höflichkeitshalber auf eine Rückmeldung zwischendurch, also “Alexa” … Pause und erwarten, dass sie “ja” sagt. So funktioniert es aber nicht.

Also die Töne werden gut erkannt, aber auch die Sprache? Man kann auf einer Website das Protokoll “seiner” Alexa mitlaufen lassen und sieht, und kann bewerten wie gut sie Worte verstanden hat. Bei uns, eine erstaunlich hohe Trefferquote. Dann aber die Kür: Wie gut erkennt sie was wir von ihr wollen? Also wie gut ist Amazons Backend KI? Die Plugins werden wohl schnell mehr, aber wir haben uns bisher auf einige wenige “Use-Cases” beschränkt. Was soll ich mit einem vorgelesenen Rezept von Chefkoch.de? Was haben wir bisher probiert? “Wie ist das Wetter”: gut, “Lese mir die News vor”: zu langatmig (SPON vorlesen), Uhrzeit: gut, braucht man öfters als man denkt, Timer stellen (für Nudeln) sehr gut.
Soweit so gut unsere Highlights sind aber:
“Alexa, erzähl einen Witz” (Beispiel: Wieviel arbeiten in ihrer Abteilung? Ich schätze die Hälfte). Flachwitze, aber gut. Die Kinder lieben es.

“Alexa was hast du an?”, Selbstironie, nett: “Dasselbe wie gestern.”. Auch nett, Alexas Lieblingsfarbe: “schwarz”.

Nun aber zum Highlight eines tragbaren Lautsprechers: Musik. Rein physikalisch, Lautstärke und Klangqualität sind ok. In der Größe kann es keine Hifi-Anlage sein. Aber meistens reichts’. Natürlich muss das Teil mit einem “prime” Account verbunden sein, dann kann es aber viel. Fangen wir einfach an. “Alexa, Musik, Radio, SWR3” (ich nehme das jetzt nur als Beispiel, weil ich so gerne Verkehrsmeldungen aus meiner früheren Heimat höre). Klappt sehr gut, holt sich über tuneIn die Internetstreams. Die Amazon eigenen “Radio”sender: bekam ich vor allem angeboten, wenn ich nicht oder nicht richtig verstanden wurde. Sind leider gar nicht schlecht. Und während ich das hier schreibe höre ich eine CD, bzw. den Stream eines Künstlers den ich so kennenlernte. Und ich überlege mir die CD, bow. die mp3s zu kaufen: win, win.

Aber jetzt zu dem netten use case zusammen mit den Kindern, und zum Schluss: Ja, es gibt Menschen, die hören nur nassabgespielte LPs vom handsignierten Edison Grammophon. Ja, für Euch ist das nix. Aber für den Rest von uns, sorry leider geil! Ein Beispiel von heute? Mit den Kids Pizza belegt und gegessen. Dabei eine Reise durch die Musikgeschichte, ohne irgendwas zu bedienen: “Alexa, spiel eine kleine Nachtmusik”, “Mondscheinsonate”, “In the ghetto”, “Yellow submarine”, “Help”, “Imagine”, “Morning has broken”, “Mercedes Benz”, “Smoke on the water”, “Königin der Nacht” , boah alles gleich verstanden und abgespielt. So nen fixen DJ haste nur selten.

Epilog:

Bis 31.1. darf man das Teil zurückgeben. Mach ich nicht.

Der Dot versteht nicht ganz so gut Und der Klang naja: Als Küchenradio, oder an einen anderen Verstärker/Lautsprecher.

Fazit: Sowas hätte ich von Apple erwartet!

Günstig Temperatur, Luftfeuchte und Energie messen mit Raspberry Pi oder PC

Drahtloses Anbinden von Temperatursensoren und Energiemesser. Und das noch günstig. Sehr hilfreich war dieser Beitrag. Er beschreibt die Anbindung von drahtlosen Sensoren an Fhem. Fhem wollte ich jetzt (noch) nicht aufsetzen, deshalb realisierte ich meine eigene Anbindung in der die Temperaturkurven auf dem Webserver des Raspi angezeigt werden.Bildschirmfoto 2014-03-19 um 21.28.26

Zutaten: Ein Raspi (kann aber auch ein NAS, PC oder Mac sein). Ein Jeelink (arduino mit 868 MHz Sender/Empfänger auf einem USB-Stick) (Versand dauert ca. 4 Tage). Einen (oder mehrere, ich habe inzwischen 7) passende Temperatursensoren. (Gibt es auch mit Luftfeuchtemesser).

Verarbeitung: Der Jeelink muss mit dem passenden Sketch bestückt werden. Danach lauscht er nach senden Thermostationen und gibt das Ergebnis über seine serielle Schnittstelle aus. Zum Auslesen habe ich mir folgendes Perl-Script erstellt (alpha):

#!/usr/bin/perl
$|++;

# LaCrosse auslesen
# Interpretation:
# OK
# 9
# 1 Byte: addr
# 1 Byte: battery, type, channel
# 2 Byte: temperature 
# 1 Byte: battery_low, humidity

use strict;
use warnings;

use Device::SerialPort;

my $device1 = 'F0'; 
my $device2 = '68'; 
my $device3 = 'E0'; 
my $device4 = 'CC'; 
my $device5 = '58'; 
my $device6 = 'D4'; # Fensterbrett war 38
my $device7 = '54'; 
my $device8 = 'DC'; 
my $device9 = '94'; 

my $port;
my %devices = ($device1 => 'n', $device2 => 'n', $device3 => 'n', $device4 => 'n', $device5 => 'n', $device6 => 'n', $device7 => 'n', $device8 => 'n', $device9 => 'n');
	my $sec;
	my $min;
	my $hour;
	my $mday;
	my $mon;
	my $year;
	my $wday;
	my $yday;
	my $isdst;
	my @myvalues;
	my $hygro;

 sub check_output{

     my $answer;
     my $answer1;
     # my( @bytes, $channel,$cmd,$addr,$data,$power,$consumption );
     my( @bytes, $addr, $battery_new, $type, $channel, $temperature, $battery_low, $humidity ); 
      my $state;
      my $readonly;

	my @array;
	my $len;

 while(1){    
	print STDERR "wait for read\n";
    $answer1 = $port->read(255);
   	print STDERR "\n>" . $answer1 . "<-\n";

	#print "read\n";
    if ($answer1 ne "") {
    	$answer = $answer . $answer1;
    	#print "\n>" . $answer . "<\n";
		if( $answer =~ m/^OK.*\n/ ) {
			last;
		}
		$len = length($answer);    	
		if ($answer ne "" && $len > 1000){ #something went wrong
			print STDERR "---- delete length $len too long----\n";
			print STDERR ">" . $answer . "<\n";
			$answer = "";
			}
		if (length($answer) >= 2){
			if (substr($answer, 0, 2) ne "OK"){ #something went wrong
				print  STDERR  "---- delete wrong start----\n";
				$answer = "";
				}
			}

    }
    sleep(2);
}
#Falls mehrere Zeilen geliefert werden, 
@array=split(/\n/, $answer);

foreach (@array){
$answer = $_;
#  if( $answer =~ m/^OK.*\n/ ) {
  if( $answer =~ m/OK 9 \d+ \d+ \d+ \d+ \d+/ ) {
    @bytes = split( ' ', substr($answer, 5) );

 $addr = sprintf( "%02X", $bytes[0] );
$battery_new = ($bytes[1] & 0x80) >> 7;
$type = ($bytes[1] & 0x70) >> 4;
$channel = $bytes[1] & 0x0F;
$temperature = ($bytes[2]*256 + $bytes[3] - 1000)/10;
$battery_low = ($bytes[4] & 0x80) >> 7;
$humidity = $bytes[4] & 0x7f; 

 # we simply write the temperatur at the hash
	print STDERR "Adr: " . $addr;
    print STDERR " Batt_new: " . $battery_new;
    print STDERR " Type: " . $type;
    print STDERR " Chan: " . $channel;
    print STDERR " Temp: " . $temperature;
    print STDERR " Batt_low: " . $battery_low;
    print STDERR " Hum: " . $humidity . "\n";
  $devices{$addr} = $temperature;
  if ($addr eq 'E0'){
  	$hygro = $humidity;
  }

  #Wenn neue Adresse, dann hier ausgeben

    $answer ="";

} 

 }#for each
}  # sub check_output

# -------------
# Hauptprogramm

    # Set up the serial port
    #print "Start\n";

    $port = Device::SerialPort->new("/dev/ttyUSB0");
#    $port = Device::SerialPort->new("/dev/tty.usbserial-AM01YRW0");

    # 19200, 81N on the USB ftdi driver
    $port->baudrate(57600); # you may change this value
    $port->databits(8); # but not this and the two following
    $port->parity("none");
    $port->stopbits(1);
    $port-> write_settings;
    $port-> lookclear;
     #print "start";

my $i;
$i = 7;        
while($i > 0){    

print STDERR "Durchlauf Nr: $i \n";

$port-> lookclear;
sleep(4);
check_output();

$i = $i -1;

#sleep(900);
#exit;

#debug

 # output block; put at the end
    ($sec,$min,$hour,$mday,$mon,$year,$wday,$yday,$isdst) = localtime();
    $mon = $mon +1;
    $mon = sprintf("%02d", $mon);
    $mday = sprintf("%02d", $mday);
    $hour = sprintf("%02d", $hour);
    $min = sprintf("%02d", $min);
    $sec = sprintf("%02d", $sec);
    $year = $year + 1900;
	#@myvalues = values %devices;

# ToDo Aufräumen, muss auch weiterlaufen wenn bei einem Gerät die Batterie leer ist	
if  ($devices{$device1} eq "n") {
 print STDERR "na 1  $device1 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
if  ($devices{$device2} eq "n") {
 print STDERR "na 2  $device2 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
if  ($devices{$device3} eq "n") {
 print STDERR "na 3  $device3 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
if  ($devices{$device4} eq "n") {
 print STDERR "na 4  $device4 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
if  ($devices{$device5} eq "n") {
 print STDERR "na 5  $device5 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
if  ($devices{$device6} eq "n") {
 print STDERR "na 6  $device6 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
if  ($devices{$device7} eq "n") {
 print STDERR "na 7 $device7 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
if  ($devices{$device7} eq "n") {
 print STDERR "na 8 $device8 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
if  ($devices{$device9} eq "n") {
 print STDERR "na 9 $device9 nicht gefunden\n";
 sleep(4);
 next;
}
	print "$year-$mon-$mday" . "_" . "$hour:$min:$sec";
	print " $devices{$device1}";
	print " $devices{$device2}";
	print " $devices{$device3}";
	print " $hygro";
	print " $devices{$device4}";
	print " $devices{$device5}";
	print " $devices{$device6}";
	print " $devices{$device7}";
	print " $devices{$device8}";
	print " $devices{$device9}";
	print "\n";
 # output block; put at the end

 #nochmal alle aufzaehlen
 print STDERR "Alle erfolgreich gefunden\n";

exit;

$i = $i -1;
sleep(58);
     #print "slept";

 }
    print STDERR "Abbruch nicht genug gefunden\n";
 	print "$year-$mon-$mday" . "_" . "$hour:$min:$sec";
	print " $devices{$device1}";
	print " $devices{$device2}";
	print " $devices{$device3}";
	print " $hygro";
	print " $devices{$device4}";
	print " $devices{$device5}";
	print " $devices{$device6}";
	print " $devices{$device7}";
	print " $devices{$device8}";
	print " $devices{$device9}";
	print "\n";

Dazu noch einen cronjob, der die ausgabe des Perl-scripts parst durch gnuplot schickt und die entstandene Grafikdatei auf den Webserver schiebt. – Fertig.

 

Wie verbindet man den Jeelink mit dem Raspberry PI: link

X-MAS Special – Was ein Geek alles braucht

X-MAS Special – Was ein Geek alles braucht

Weihnachten steht vor der Tür, deshalb heute ein Special was ein geek unbedingt braucht:

PC, Smartphone und Pad: Laufen als Grundausstattung, deshalb keine Deatillierung hier.

NAS (Network Attached Server):  Mit minimalen Stromverbrauch und einfacher Bedienung kann das mittlerweile (fast) jeder bedienen. Geliefert wird meist ein leeres Gehäuse, Festplatte(n) einbauen, ans Netz hängen, installieren und los geht’s. Was kann so ein NAS? Netzwerklaufwerke bereitstellen und Datensicherung ist der Grundumfang. Da ein Linux draufläuft und eine einfache Bedienoberfläche (über Browser) vorhanden ist hat man in Windeseile zusätzlich z.B. eine Homepage, ein Blog, ein Fotoverzeichnis, VPN oder einen WordPressblog eingerichtet. Bei Synology (welches ich habe) gibt es zusätzlich noch die Cloud Station, eine private DropBox. Die Hersteller unterscheiden sich vor allem durch die mitgelieferte Software -> wichtiger als Hardware Specs!

Raspberry PI: Scheckkartengroßer Mini PC. Das Betriebssystem, ein angepasstes Linux, liegt auf einer SD Karte. Vorteil: Durch Wechsel der SD-Karte hat man unterschiedliche Konfigurationen zur Hand. Die 2 gebräuchlichsten XMBC und Raspbian. Mit XMBC hat man ein Mediencenter zum Anschluss an den Heim TV. Raspbian ein (abgespecktes) Linux mit Fensteroberfläche, zum wilden UNIX testen, besser aber das ganze Remote zu steuern. Bei mir tut einer seinen Dienst als Flur Monitor mit Wetter und News Anzeige. Ein weiteres Projekt wäre der Selbstbau eines Internetradios.

Apple TV: Wer einfach Video on demand haben möchte, gönne sich ein Apple TV. Vieles geht auch mit dem Raspberry PI, aber einfacher und bequemer ist das Apple Teil. Wenn man sowies schon Produkte dieser Firma daheim hat, sowieso schon fast ein muss. Funktioniert einfach.

Arduino: Ein Microcontroller zum einfachen Basteln. Über USB angeschlossen ermöglicht er einfache Programmierung mittels c. Nach dem Herantasten mit ein paar Leuchtdioden kann man schnell größere Projekte realisieren. Wer keine Lust auf Löten hat, besorge sich ein Steckverbinder Set, z.B. Grove von Seedstudio.

Ferngelenkte Modelle: Die Zeiten des Selberbastelns vom Fernlenkmodellen geht vorbei. Populär sind RTR (ready to run) oder RTF (ready to fly) Modelle. Ich rate von den billig Produkten ab, da ist es Glücksache wenn man etwas gutes erwischt. Für Fahrzeuge ist z.B. Traxxas ein empfehlenswerter Hersteller bei Hubschraubern und Quadcopter empfehle ich Blade.

Unten stehen sind die tags verlinkt, wer mehr zu einem Thema wissen möchte. have fun.

Die Pebble, Test und Tipps

Nachdem ich letztens die Pebble vom Zoll in Garching (Münchner, oder zumindest ein Teil der Münchner dürfen dazu ins Umland fahren) abgeholt habe, hier ein kurzes Pebble Review. Getestet mit iOS 6 auf einem iPhone5

Installation: Problemlos, 9/10
Design Gehäuse: Mein Geschmack ist es nicht. Zuviel (alles?) Plastik. Aber ok, 5/10
Viel wichtiger, Funktion(en):
Grundfunktionen: SMS, iMessage, Anrufanzeige (Bug bei Namen mit length > 20 wird nur die Nr angezeigt), auser dem Bug: Einwandfrei 8/10. Musikfernsteuern: Titelanzeige, vor, zurück: Perfekt! Lautstärke wäre noch gut. Aber dafür fehlen schlichtweg weitere Tasten.
Erweiterte Funktionen: Mail funktioniert nur eine Weile. Die App. Lauert im Hintergrund auf Mails’ die sie aus dem Benachrichtigungsbildschirm abgreift. Das funktioniert eine Weile, aber irgendwann, scheinbar, räumt das OS im Hintergrund auf, dann geht die Verbindung verloren und kann nur manuell pro Mail Account wieder hergestellt werden (Notifications ein/aus). Allerdings bei mir auch nicht wirklich reproduzierbar. Schaut derzeit nach Voodoo aus …. warten wir mal auf ein Update. Seit ein paar Tagen steht jetzt endlich das erste Watch-SDK bereit und schon stehen die ersten Apps und vor allem inzwischen Dutzende Uhren/Zifferblätter zum Download bereit. Was noch aussteht ist das SDK auf iPhone (oder Android) Seite um eigene Informationen aus der eigenen App an die Pebble zu senden. Noch 2 Tipps zum Instalieren: Seiten der Watchface hier oder hier im iPhone Browser aufrufen, dort aussuchen. ->Download, damit startet die Pebble App die die neue App installiert. Uhren finden sich beim Durchblättern der Uhren, Apps jedoch im Menu der Pebble.

Achso was möchte ich eigentlich damit noch machen? Ein Mini-Navi, welches mindestens die richtige Richtung und Abstand zum Ziel anzeigt. Natürlich mit OSM (OpenStreetMap).

20130420-230134.jpg

Raspberry Pi (Auch für Dummies)

Nackter Raspberry

Hat ein wenig gedauert bis ich welche hatte. Aber das Warten hat sich gelohnt (auch weil die Software inzwischen reifte 🙂 ).

Was ist es? Ein Minicomputer, etwas größer als eine Kreditkarte, mit 2 USB Anschlüssen, Audio out, Video out und HDMI (=DVI) Ausgang. Zusammen mit einer SD-Karte und einem Netzteil wird ein Linux Rechner daraus.

Vorab, für die Ungeduldigen, schon mal meine Bewertung: 8/10!

Wow, ich bin begeistert. Ein wirklich schönes Gadget. Kurz, was ich bisher ausgetestet bzw. gebaut habe:

  • XMBC (Eine Art Apple TV für Linux, Videos, Musik abspielen, Internetradio, YouTube, ARD-Mediathek, usw.) (bisschen Einstellungen suchen nach Installation).
  • Wetter Monitor in unserem Flur (läuft jetzt seit ca. 2 Wochen ohne Mucken. Hardware siehe unten) (bisschen Einstellung notwendig).
  • MAME (Emulator für alte Spiele) (Hmm, die Hälfte der getesten ROMs liefen).
  • MPD (MusicPlayerDaemon; Spielt mp3s und Internetradio ab) (bisschen Einstellung notwendig)
  • Zur Ergänzung des Wettermonitors, sonst idelt der ja nur: LAMP installiert und darauf dann noch Joomla (ein CMS) (easy)
  • Und weil es immer noch performt und Google den Reader abschalten will: Noch TinyTinyRSS (heise Anleitung) mit der mobile Erweiterung

Was sollte man haben (KnowHow und Hardware)?

Ein paar UNIX Basics wären schon nicht schlecht, oder man lernt sie dabei. Nein, man muss nicht Löten können. USB-Stecker richtig rum reinstecken reicht. Ich empfehle folgende Hardware:

  • Den Paspberry Pi
  • Ein paar (2 oder mehr) SD Karten (>=4 GB) (Jede Karte ein eigener Rechner 🙂 )
  • Eine Stromversorgung (5V, 1A) bzw. einfacher..
  • … gleich ein aktives USB-Hub mit mindestens 1A (möglichst kein Ramsch). Versorgt gleichzeitig den Raspberry.
  • Ein HDMI auf DVI Adapter (damit man (am Anfang) auch mit dem Monitor testen kann. Oder ein HDMI Kabel wenn man (nur) an den fernseher will. Später reicht übrigens auch ssh, also rein remote.
  • Tastatur und Maus. Später reicht ssh
  • Ein USB WLAN Dongle (wenn man weg vom eingebauten Ethernetanschluss will)
  • Wer möchte auch noch ein Gehäuse dazu.

Wetter Station

Die links ergänze ich Euch noch zusätzlich. Und im nächsten Blog,  Mini HowTos. Stay tuned.

Arduino – Crash Kurs für IT’ler

Es gibt bereits viele Anleitungen für den Arduino, hier ein Crashkurs für Leute aus dem  IT-Umfeld.

Was ist es?

EIn Platine um eigene Hardware bauen zu können. Programmiersprache ist (fast) C; die Hardware ist so abstrahiert, dass (fast) keine Elektronikkenntnisse erforderlich sind. Arduino ist ähnlich Lego NXT oder Fischertechnik Computing, aber offener und günstiger. Programme werden Sketch genannt (warum auch immer), (aufsteckbare) Zusatzhardware nennt sich Shield.

Was kann es?

Anwendungsbeispiele was man machen kann: Von blinkenden Leuchtdioden, Uhren, Messfühler auswerten, Webserver bis Robotern geht alles. Eingänge gibt es digital und analog, Ausgänge digital und pwm (Pulsweiten moduliert). D.h. kleine Verbraucher (LEDs) kann man (mit Vorwiderstand) direkt anschliessen. Besonders cool sind die PWM Ausgänge. damit kann man direkt Modellbauservos ansteuern. Der Arduino ist ziemlich robust, d.h. man kriegt ihn nur mit viel Pech kaputt.

Wie geht es und was brauche ich?

Arduino Uno, ein Steckbrett, Kabel und ein paar LEDs (am besten die mit Vorwiderstand für 5V) kaufen. Alternativ ein Einsteigerset. Arduinosoftware installieren, Arduino mit 1 LED verkabeln.  Und los geht’s. Wenn’s Spaß macht dabei bleiben, ansonsten waren die Kosten bisher überschaubar.

(Von mir ausprobierte) Bezugsquellen:

Watterot (Arduino und Co.), Reichelt (allgemein Elektronik, z.B. die LEDs), Dealextreme (billig, aber 2-6 Wochen Lieferzeit, achtung Zoll wenn > 20€, einzeln bestellen (ohne Versandkosten))

Tipps und Tricks

Für Motoren (für Roboter, Lego, Fischertechnik) benötigt man ein Motor Shield, Entfernungen messen, Suchwort ping, günstig über ebay.

 

iWatch, the next big thing? [update]

Update:

Habe jetzt einen link gefunden, indem das Thema Smartwatch extrem gut durchdacht beschrieben wird: Hier.

Kurzfassung:

Da Apple seit dem iPhone 4S konsequent Bluetooth 4 in die mobilen Geräte baut, halte ich eine “iWatch” (die zusammen mit einem iPhone funktioniert) für möglich.

Langfassung:

Vorhin hatte mich ein Kollege angepingt, mit meiner Voraussage für eine “SmartWatch” von Apple hätte ich einen guten Riecher gehabt. Die IT-News von heute sind voll davon. Hätte ich das früher gepostet, vielleicht wäre ich ja noch Analyst geworden.

So richtig neu ist das Konzept ja nicht (Wikipedia, Pebble, I’m watch). Warum glaube ich, dass die Zeit dafür reif ist? Es ist ähnlich wie beim iPhone (und eigentlich allen technischen Erfindungen). Nicht dass die Idee auf einmal vom Himmel fällt. Es müssen einfach einige technische Entwicklungen zusammen kommen, damit ein neues technisches Produkt reif ist. Und dann muss noch einer ein Produkt daraus zusammenbacken was für Menschen einleuchtend benutzbar (und bezahlbar) ist. Beim iPhone mussten z.B. folgendene Komponenten zusammen kommen: Stromsparender kleiner Prozessor, (kapazitiver) Touchscreen,  Lithium Ionen Akku und vor allem: Flächendeckendes drahtloses Internet. Jetzt noch ein schickes OS mit “Multi Touch” und fertig war das SmartPhone.

Die technischen Hürden sind nicht mehr zu hoch

Welche technischen Hürden sind für eine Smartwatch zu nehmen? Ein stromsparendes Display sparsamen Prozessor; vor allem aber eine stromsparende Datenübertragung. Ist jemanden aufgefallen, dass Apple konsequent auf Bluetooth 4 setzt? Was ist m.E. der größte Vorteil von Bluetooth 4? Es ist stromsparend. Und damit ist es möglich eine dauerhafte Verbindung zwischen der Uhr und dem Host Smartphone aufzubauen. Dauerhaft? Naja mal schauen. Die Pebble (auf die ich immer noch warte), möchte eine Woche mit einer Akkuladung laufen. Immerhin. Die technischen Hürden sollten also zu nehmen sein, mit der Voraussetzung ein Smartphone als Host und Datenquelle dabei zu haben. Das biegsame Glas, welches in den gegenwärtigen Artikeln immer erwähnt wird? Keine Ahnung, eine funktionierende Datenübertragung ist wichtiger.

Aber was sind denn eigentlich die Usecases?

SmartWatch? Brauch ich nicht. Ja, ja. Wie immer. Kein Mensch braucht einen PC, Email, Internet, Mobiltelefon oder gar eine Smartphone. Alles schon mal gehört. Ich kann ja auf mein Smartphone schauen wenn ich wissen will: Wer angerufen hat, wann die UBahn fährt, wann der nächste Termin ist, wer schon wieder was auf Facebook gepostet hat oder wo ich eigentlich bin und hin muss. Ja das kann man machen, wenn man das Smartphone immer rauskramen will.(OK, es gibt Leute, die es gar nicht erst wegstecken). Man kann aber auch alternativ kurz auf die SmartWatch schauen, die diese Info gibt. Sehr praktisch in Meetings (oder Unterricht für die jüngeren), öffentlichen Veranstaltungen in denen man ungeteilte Aufmerksamkeit heucheln möchte und immer dann wenn man eben nicht das Smartphone zücken oder vor sich her tragen möchte.

Braucht das jemand? Nö. Will das jemand und kommt es wirklich? Wir werden sehen …

PS: Übrigens unterstützen alle Apple Produkte seit dem iPhone 4S aber nur 2 Androids Bluetooth 4 (Motorola RAZR und NEC Casio MediaS).

2. PS: Die Absage von Nike an Android Apps (FuelBand) ist m.E. nur der fehlenden Bluetooth 4 Unterstützung  geschuldet. So einfach ist das.